Übersicht einiger Projekte des KWK-Deutschland
während der Mandate 2007-2011
KWKD untersucht den monetären Beitrag der Diaspora für Kroatien: 100 Mrd. Euro seit Unabhängigkeit 1991
Anlässlich der Debatte in Kroatien vor den letzten Präsidentschaftswahlen, in der einige kroatische Politiker das Wahlrecht der Diaspora-Kroaten in Frage stellten, weil sie angeblich keine Steuern in Kroatien zahlen, hat der KWKD eigene Untersuchungen vorgenommen. Hierbei sind sehr interessante Erkenntnisse herausgekommen, die zeigen, dass die alleine offiziellen jährlichen Überweisungen der Auslandskroaten etwa einem Drittel der gesamten Tourismus-Einnahmen in Kroatien entsprechen. Neben der von den Zentralbanken registrierten Transferzahlungen müssten – so Analysten – mindestens eine weitere Hälfte hinzuzurechnen sein, die über andere Kanäle nach Kroatien gelangen; einschließlich Bargeld, das Diaspora-Kroaten während ihrer Heimataufenthalte mitnehmen. Es wird geschätzt, dass die Diaspora seit der Unabhängigkeit vor 20 Jahren insgesamt mit 100 Mrd. Euro beigetragen hat. „Angesichts der Größe und Bedeutung der Diaspora-Kroaten in finanzieller, wirtschaftlicher, politischer und kultureller Hinsicht, verwundern uns die Argumente und Positionen einiger schlecht informierter Politiker in Kroatien. Gleichzeitig werden wir die kroatische Regierung und die zuständigen Institutionen aufrufen, aufbauend auf unseren Erkenntnissen, diesen thematischen Komplex weiter zu untersuchen“, so Monika Jurović, Mitglied des KWKD-Vorstands.U14-Auswahl des KWKD beim „9. Gedenkturnier der Verteidiger Vukovars“
Das diesjährige Fußballturnier „Best Of 97 Cup – Integration kinderleicht“ in Obertshausen fand einen schönen Abschluss im barocken kroatischen Vukovar an der Donau. Die U14-Auswahl des KWKD setzt sich aus kroatischen Talenten zusammen, die aus Jugendmannschaften einiger großer deutscher Fußballvereine stammen. Die KWKD-Mannschaft folgte dabei der Einladung des kroatischen Fußballverbands (HNS) und nahm am 1. und 2. Juli 2011 erstmals am „9. Gedenkturnier der Verteidiger Vukovars“ teil. Bei diesem, mittlerweile schon traditionellen, Fußball-Wettbewerb für Spieler bis 14 Jahren, nahmen die Junioren aller kroatischen Erstliga-Mannschaften teil. Für die jungen Spieler aus Deutschland bot sich gleichzeitig die Möglichkeit, die „Heldenstadt Vukovar“ kennen zu lernen und mehr über die Geschichte, den Krieg und die kroatische Verteidigung gegen die serbische Aggression Anfang der 90-er Jahre zu erfahren. In der Eröffnungsrede bekundete der HNS-Präsident Vlatko Marković seine Freude darüber, dass aus einem anfänglich bescheidenen Projekt eines der besten Turniere dieser Altersklasse geworden ist. Er begrüßte die jungen Spieler, von denen manche zum ersten Mal nach Vukovar gekommen sind. „Kroatisches Talent, Witz und Idee, gepaart mit deutschem Ehrgeiz und Disziplin sind die ideale Mischung, die Eure Spieler mitbringen“, kommentierten die HNS-Funktionäre die Qualität der jungen kroatischen Spieler aus Deutschland. KWKD-Vorstandsmitglied und Koordinator für Sport und Jugend, Danijel Lučić, zeigte sich nach dem Vukovar-Besuch zufrieden: „In Vukovar sind wir von unseren Gastgebern sehr herzlich aufgenommen worden. Dass Sport wirklich Menschen verbindet, zeigen die vielen neuen Freundschaften der jungen Heimat- und Diaspora-Kroaten“.KWKD Sponsor des „5. Dražen Petrović Gedächtnisturniers” in Haiterbach
Der KWKD war erneut Sponsor des traditionellen „5. Dražen Petrović Basketball-Gedächtnisturniers”, das am 11. und 12. Mai 2011 in Haiterbach, zum Gedenken an den legendären kroatischen Basketballer Dražen Petrović, stattgefunden hat. Sieben kroatische Vereine aus Deutschland und der Schweiz nahmen am Wettbewerb teil: „Croatia Berlin“, „Croatia Bonn“, „Bevanda Zürich“, „Croatia Freudenstadt“, „Zrinski Waiblingen“, „Dražen Petrović Essen“ und der Gastgeber „Komušina Haiterbach“. Die zahlreichen Zuschauer und Spieler begrüßte der Initiator des Turniers Tomislav Brekalo sowie Dražen Kasprek „Tyson“, Präsident des „Vereins kroatische Freiwillige 1991“ aus Kroatien. Im Endspiel des Turniers besiegte „Komušina Haiterbach“ die zweite Mannschaft von „Zrinski Waiblingen“. Als Begleitprogramm stellten die Gäste des Turniers, der „Verein der kroatischen Freiwilligen 1991“, im Foyer der Sporthalle eine große Ausstellung von Dokumentarfotos aus dem Heimatkrieg in Kroatien und Bosnien und Herzegowina aus. Das bedeutendste Basketballturnier der kroatischen Community findet jedes Jahr in einer anderen deutschen Stadt statt; im kommenden Jahr 2012 ist „Croatia Berlin“ Gastgeber.KWKD Koorganisator des Konzerts „Schimmernde Nacht der Klassik IV“ im Schloss Charlottenburg in Berlin
Nach den großen Erfolgen in den letzten drei Jahren hat der Verband kroatischer Vereine Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit dem KWKD, der Botschaft der Republik Kroatien und der Kroatischen katholischen Mission Berlin die vierte „Schimmernde Nacht der Klassik IV“ veranstaltet. Erstmals übernahm der kroatische Staatspräsident Dr. Ivo Josipović die Schirmherrschaft. Die Besonderheit des diesjährigen Konzertes ist sein humanitärer Zweck: die Einnahmen werden für ein Nachhilfeprojekt für bedürftige Kinder in der vom Krieg schwer zerstörten kroatischen Stadt Vukovar gespendet. In der edlen Atmosphäre des barocken Schloss Charlottenburg traten folgende Künstler auf: die Sopranistin Esther Puzak, die Mezzosopranistinnen Tanja Šimić, Zdravka Ambrić i Michaela Cuento, der Bassbariton Ivan Lovrić Caparin, die Pianistin Senka Branković sowie der Violoncellist Branimir Vagroš, Mitglied der Zagreber Philharmonie. Moderiert wurde das Konzert von Ana Draganović und Mijo Marić. Unter den ca. 300 Gästen befand sich z.B. der Bürgermeister Vukovars Željko Sabo, der Botschafter Kroatiens in Deutschland, s.E. Dr. Miro Kovač als Vertreter des kroatischen Staatspräsidenten sowie die Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf Monika Thiemen. „Es freut mich, dass wir mit diesem Konzert das bedeutendste klassische Event der kroatischen Diaspora etabliert haben und dass wir eine solch große Anzahl erstklassiger kroatischer Künstler in Deutschland haben“, sagte der KWKD-Vorsitzende Mijo Marić, Initiator dieser Konzertserie.2. KWKD-Fußballturnier „Best of 97 Cup – Integration kinderleicht“ - KWKD vergibt erneut Integrationspreis
Am 23. April 2011 fand das zweite internationale Fußballturnier von U14-Mannschaften "Best of 97 Cup - Integration kinderleicht" in Obertshausen statt. Organisator des Sportevents mit Integrationsbotschaft ist der KWKD, diesmal in Zusammenarbeit mit dem FC Croatia Obertshausen. Insgesamt zwölf Mannschaften nahmen am Turnier teil, das von mehreren hundert Zuschauern besucht wurde. Der Generalkonsul Kroatiens in Frankfurt/Main Josip Špoljarić begrüßte die jungen Fußballer. Wie schon beim ersten Integrationsturnier vor zwei Jahren in Hamburg, überreichte KWKD-Vorstandsmitglied Danijel Lučić den „Integrationspreis“ des KWKD.KWKD fordert vom Bundestag Engagement für Gleichberechtigung des kroatischen Volkes in Bosnien und Herzegowina
Der KWKD hat in einem Brief die Deutsch-Bosnisch-Herzegowinische Parlamentariergruppe im Bundestag aufgerufen, sich für die Gleichberechtigung der Kroaten in Bosnien und Herzegowina (BuH) als einem der drei konstitutiven Völker einzusetzen. Gleichzeitig bat der KWKD um einen Termin für den Besuch einer Delegation von Kroaten aus BuH, Vereins- und Kirchenvertretern, sowie Wissenschaftlern aus Deutschland und BuH, um den Mitgliedern der Parlamentariergruppe die Situation persönlich zu erläutern. Hintergrund dieses Vorhabens ist die schlechte gesellschaftspolitische Lage, in der sich das kroatische Volk in BuH befindet. Die kürzliche Regierungsbildung in der Föderation von BuH ignorierte rund 90% der kroatischen Wählerstimmen, was einen klaren Verstoß gegen die Daytoner Verfassung bedeutet. „Den immer energischeren Aufrufen folgend, wollen wir auf diese Ungerechtigkeiten hinweisen, sowie die deutsche als auch die europäische Politik für dieses Problem sensibilisieren. Es handelt sich um die schwerste Krise in BuH seit Kriegsende“, so KWKD-Vorsitzender Mijo Marić. Große Teile der 400.000 Menschen mit kroatischen Wurzeln in Deutschland stammen aus BuH. Hinzu kommen ca. ein Drittel der über 200.000 Menschen mit BuH-Migrationshintergrund in Deutschland aus den Reihen des kroatischen Volkes, die ebenfalls ihre legitimen Interessen gegenüber dem KWKD immer deutlicher kommunizieren.Wiedereinführung des kroatischen muttersprachlichen Ergänzungsunterrichts in Hessen
Im Oktober 2010 fand in Hessen die erste Veranstaltung bzgl. des muttersprachlichen Ergänzungsunterrichts statt, bei der der KWKD, Vertreter verschiedener kroatischer Vereine aus Wiesbaden, Rüsselsheim, Darmstadt, der Elternverein „CroMaD“ und die katholischen Gemeinden Hochtaunus und Giessen anwesend waren. Der KWKD wurde gebeten, sich federführend für die Wiedereinführung des kroatischen Ergänzungsunterrichts in Hessen einzusetzen. Daraufhin führte der KWKD in allen kroatischen katholischen Gemeinden in Hessen eine Elternbefragung durch, mit dem Ergebnis, dass ca. 500 Anmeldungen für den kroatischen Ergänzungsunterricht vorlagen. Die ausgefüllten Befragungsbögen wurden im Februar 2011 an Konsul Damir Sabljak überreicht, der dieses Projekt tatkräftig unterstützt hat. Das kroatische Kultusministerium hat innerhalb eines Monats reagiert und schickte eine Delegation unter der Leitung des kroatischen Staatsekretärs Stipe Mamić zur Verhandlung nach Wiesbaden. Das erfreuliche Ergebnis ist, dass die Verantwortung für den kroatischen Ergänzungsunterricht nunmehr vom hessischen Kultusministerium auf das kroatische Kultusministerium übergeht. Die bisherige Lehrerschaft behält ihre Arbeitsplätze und bekommt zukünftig zusätzliche fachliche Unterstützung aus Zagreb und ab dem Schuljahr 2012 drei weitere Lehrkräfte zur Verfügung gestellt. Für die Kroaten aus Hessen, insbesondere für die Kinder, ist dies ein großer Erfolg, da der Erhalt der kroatischen Sprache auch die Bewahrung der eigenen Identität bedeutet. „Besonderer Dank für diesen Erfolg geht an die Initiatorin Monika Adžamic vom `CroMaD`, die kroatischen katholischen Missionen, den Konsul Damir Sabljak, sowie das kroatische Kultusministerium für die schnelle Reaktion. Eine sehr wichtige Rolle spielte auch Anita Akmadža von der `Kroatisch-Europäischen Kulturgesellschaft`, die mit ihren Aktivitäten die letzten Jahre dieses glückliche Ende erst ermöglichte“, so Petar Ćosić.Der KWKD stellt sich den Kroaten aus Bayern vor
Am 26.02.2011 fand in den Räumlichkeiten der kroatischen katholischen Gemeinde München in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat eine Infoveranstaltung des KWKD statt. Mijo Marić gab in seinem Vortrag einen Überblick über die Projekte und Aktivitäten des KWKD und stellte insbesondere die Lobbytätigkeiten im Rahmen der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit des KWKD dar. Der Geschäftsführer Franjo Pavić informierte das Publikum über die Zusammenarbeit des KWKD mit dem kroatischen Parlament, v.a. hinsichtlich der Erarbeitung der Strategie Kroatiens gegenüber seinen Auslandskroaten. Danijel Lučić kündigte die Formation einer „U14 Auswahl des KWKD“ an, die als einzige Mannschaft aus dem Ausland beim Fußball-Turnier der stärksten kroatischen Fußballvereine in Vukovar teilnehmen wird. Insgesamt hat die Vorstellung des KWKD im Publikum breite Zustimmung gefunden. Insbesondere wurde die Tatsache geschätzt, dass der KWKD als zentraler Ansprechpartner für alle deutschen Institutionen dient, wenn Kroatien oder Kroaten gefragt sind. In der anschließenden Diskussionsrunde haben die Kroaten aus der bayerischen Region insbesondere die Situation der Kroaten in Bosnien- und Herzegowina angesprochen und an den KWKD appelliert sich für diese verstärkt einzusetzen. Der KWKD-Vorsitzende Mijo Marić äußerte sich zustimmend und kündigte baldige Aktionen in diesem Kontext an. Abschließend konnte mit Zufriedenheit festgehalten werden, dass die Veranstaltung wesentlich zur Zielerreichung des KWKD beitrug, sich auch im Süden Deutschlands verstärkt als kroatische Dachorganisation und wichtiger kroatischer Lobby-Player zu positionieren.Präsentationsveranstaltung „Kroatien stellt sich vor” in Liederbach
Am 18. Februar 2011 organisierte der KWKD mit der Gemeinde Liederbach die Präsentations-veranstaltung „Kroatien stellt sich vor”; die erste unter weiteren geplanten Ländervorstellungen, deren Landsleute in der Gemeinde Liederbach leben und arbeiten. Vor mehr als 100 anwesenden Gästen wurden viele interessante Details aus der kroatischen Geschichte und Kultur vorgestellt, sowie die aktuelle politische Situation in Kroatien und der bevorstehende EU-Beitritt thematisiert. „Wir wollen die Länder, aus denen unsere Mitbürger stammen, kennenlernen, um uns noch näher zu kommen und so einen wertvollen Integrationsbeitrag leisten”, sagte die Liederbacher Bürgermeisterin Eva Söllner. Der kroatische Generalkonsul in Frankfurt Damir Sabljak sprach ein Begrüßungswort. Dr. Siniša Kušić, stellvertretender Vorsitzender des KWKD und CDU-Kandidat für die Kommunalwahl, referierte zur kroatischen Geschichte, in der er insbesondere die Verwurzlung des kroatischen Volkes mit den Werten des Christentums und dem westlichen Europa betonte. Außerdem sprach er über die Hintergründe des Jugoslawien-Zerfalls und der langersehnten Verwirklichung des großen kroatischen Traums eines unabhängigen, demokratischen Staates. „Kroatien ist heute weltweit bekannt, vor allem dank der zahlreichen Diaspora-Kroaten aber natürlich auch aufgrund des Tourismus und der erstklassigen Sportler, die gleichzeitig auch Botschafter ihrer Heimat sind“. Franjo Pavić, Geschäftsführer des KWKD stellte in seinem Vortrag die Arbeit des KWKD als Dachverband vor und betonte u.a. die kürzliche Berufung des KWKD in den „Bundesbeirat für Integration“. Das Abendprogramm wurde durch musikalische Beiträge der Künstlerin Tihana Zubak und der Folklore-Gruppe „Croatia ansambl“ aus Frankfurt abgerundet. Unter den weiteren anwesenden Gästen waren auch der Generalkonsul von Bosnien und Herzegowina in Frankfurt, Herr Nikica Džambo, der Viadukt-Direktor für Deutschland, Tonči Vanjak, der Pfarrer der kroatischen katholischen Gemeinde Main-Taunus/Hochtaunus pater Marinko Vukman, der Redakteur des kroatischen Kulturblattes „Živa Zajednica“, dr. Adolf Polegubić, Mitglieder des Stadtparlaments und Ausländerbeirats der Stadt Liederbach und viele andere.
Lesen Sie auch den Artikel in der Frankfurter Neuen Presse
Der KWKD e.V. setzt sich für den Erhalt des kroatischen muttersprachlichen Unterrichts in Hessen ein
KWKD beim Staatsbesuch des kroatischen Präsidenten Ivo Josipović in Deutschland
Anlässlich des Besuchs des Präsidenten der Republik Kroatien Dr. Ivo Josipović in Deutschland vom 19. - 21. Jan. 2011 haben KWKD-Vorstandsmitglieder in Gesprächen mit Kroatiens Präsidenten Ivo Josipović, sowie dem kroatischen Außenminister Gordan Jandroković und Wirtschaftsminister Đuro Popijač die wichtige Brückenfunktion der kroatischen Migrantengruppe zwischen Deutschland und Kroatien betont. Bundespräsident Wulff erklärte: „Die Kroaten in Deutschland tragen seit Jahrzehnten erfolgreich zu unserer wirtschaftlichen Entwicklung bei. Sie haben sich bei uns durch ihren Fleiß und ihre umfassende Integrationsfähigkeit einen hervorragenden Ruf erworben, ohne dabei ihre kulturelle und sprachliche Verbundenheit mit ihrer kroatischen Heimat aufzugeben.“ Auch Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth bescheinigte den Kroaten in Deutschland, dass „die Kroaten in Deutschland sehr gut integriert sind“.
KWKD in den „Bundesbeirat für Integration“ berufen
Staatsministerin Maria Böhmer hat am 13. Jan. 2011 den neu gegründeten "Bundesbeirat für Integration" der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Bundesbeirat soll die Integrationsbeauftragte bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützen und beraten, sowie sich mit den „Großbaustellen“ der Integration wie „Spracherwerb, Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt“ beschäftigen. „Ich wünsche mir, dass im Beirat Klartext geredet wird. Dass auch Probleme, die wir bei der Integration haben, offen und ehrlich angesprochen werden. Und dass wir gemeinsam konstruktive Lösungen entwickeln“, so Böhmer. Unter den zehn berufenen Migrantenorganisationen befindet sich auch der KWKD als Vertreter der kroatischen Migrantengruppe. Darüber hinaus werden dem insgesamt 32-köpfigen Bundesbeirat Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, von Stiftungen, der Bundesagentur für Arbeit, der Arbeitgeber und Gewerkschaften, des Sports, der Freien Wohlfahrtspflege, der Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie aus Wissenschaft und Forschung angehören. Einen ständigen Gaststatus haben der/die Vorsitzende des Innenausschusses des Bundestages, der/die Vorsitzende der Integrationsministerkonferenz sowie ein Vertreter des Bundesinnenministeriums.„Wir begrüßen die Etablierung des Bundesbeirats und freuen uns über die Berufung des KWKD in dieses Gremium. Wir wollen einen konstruktiven Beitrag zur Bewältigung einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen leisten und aus der spezifischen Perspektive der fünftgrößten Migrantengruppe die Integrationsarbeit mitgestalten“, so Mijo Marić.
KWKD vertritt Deutschlands Kroaten beim 4. Integrationsgipfel im Kanzleramt
Am 03. November 2010 fand in Berlin der vierte Integrationsgipfel im Kanzleramt statt, zu dem Kanzlerin Angela Merkel und Staatsministerin Maria Böhmer geladen hat. Zu den Teilnehmern gehörten Politiker, Migranten-Vertreter sowie Repräsentanten aus Wirtschaft, Medien, Kirchen, Arbeitgeber, Gewerkschaften und Sozialverbänden. Neben den Ministern Thomas de Maizière (Inneres), Annette Schavan (Bildung), Kristina Schröder (Familie) und Ursula von der Leyen (Arbeit), Rainer Brüderle (Wirtschaft) und Philipp Rösler (Gesundheit), nahmen auch Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit und Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth teil. Als einziger Vertreter der „zweiten Gastarbeitergeneration“ an der Spitze eines Migrantendachverbandes, vertritt der KWKD-Vorsitzende Mijo Marić die Kroaten in Deutschland; die fünftgrößte Migrantengruppe überhaupt.KWKD organisiert weiteres Existenzgründerseminar für Kroaten in Berlin
KWKD im Projekt "Strukturelle Förderung von Migrantenorganisationen"
Sächsisch-Kroatische Gesellschaft wird KWKD-Mitglied
Am 08. Dezember 2010 fand im Dresdner Osteuropa Institut (DOI) die feierliche Aufnahme der Sächsisch-Kroatischen Gesellschaft (SKG) in den KWKD statt. Der Geschäftsführer des KWKD, Franjo Pavić, stellte anlässlich des SKG-Beitritts die kroatische Migrantengruppe in Deutschland im Allgemeinen sowie die Arbeit des KWKD vor.Anschließend überreichte er dem Vorsitzenden der SKG, Mario Juričević, die Aufnahmeurkunde des KWKD. Teil des Abends war auch die gemeinsame Vorstandssitzung des Dresdner Osteuropa Instituts, der Sächsisch-Kroatischen Gesellschaft und des KWKD, bei der u.a. gemeinsame Veranstaltungen für das Jahr 2011 besprochen wurden. „Es freut mich sehr, den ersten und bisher einzigen kroatischen – bzw. kroatisch-deutschen – Verein in den neuen Bundesländern als KWKD-Mitglied zu begrüßen. Ich freue mich auf eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit der SKG, deren Vorsitzender Mario Juričević ein exzellenter Kenner des südosteuropäischen Raumes ist“, so der KWKD-Vorsitzende Mijo Marić.
Stellv. KWKD-Vorsitzender Dr. Kušić mit Hessens Ministerpräsident Bouffier
Der stellvertretende Vorsitzende des KWKD, Dr. Siniša Kušić, überbrachte Volker Bouffier im Namen des KWKD und der Kroaten in Hessen die Glückwünsche zur Wahl zum neuen hessischen Ministerpräsidenten. Kušić nutze dabei die Gelegenheit, den neuen Ministerpräsidenten über die Aktivitäten des KWKD in Hessen zu informieren, sowie einen regen Austausch zu vereinbaren; so z.B. auf dem Gebiet der "Integration" und der Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Hessen und Kroatien.KWKD wirbt bei FDP-Vertretern für Unterstützung Kroatiens
Anlässlich der am 25. Sept. 2010 in der Bonner Telekom-Zentrale stattgefundenen Verleihung des „Franjo-Basić-Preises“ an Hans-Dietrich Genscher sprach der KWKD-Vorsitzende Mijo Maric mit mehreren Vertretern der FDP. Gegenüber dem Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer (MdB), äußerte er die Hoffnung auf Unterstützung Deutschlands für die letzten Meter der EU-Beitrittsverhandlungen Kroatiens. Weitere Gesprächspartner waren der ehem. Außen- und Justizminister Klaus Kinkel, sowie der stellvertretender FDP-Vorsitzende und Landesvorsitzende der FDP NRW´s Andreas Pinkwart.„Es war mir eine ganz besondere Freude, mich persönlich bei Hans-Dietrich Genscher für seine großen Verdienste hinsichtlich der internationalen Anerkennung Kroatiens vor knapp 20 Jahren zu bedanken. Mein großes Kompliment geht an den heutigen Preisverleiher Deutsch-Kroatische-Gesellschaft Bonn e.V. für die hochkarätige Veranstaltung, sowie an den Sponsor Deutsche Telekom für seine Unterstützung“, so Marić.
II. Kroatische Weltspiele 2010 („Crolympiade“) erfolgreich beendet
Vom 18. bis zum 23. Juli 2010 fanden in der kroatischen Hafenstadt Zadar die zweiten Kroatischen Weltjugendspiele („Crolimpiade“) statt. Über 800 – meist junge – kroatischstämmige Teilnehmer aus 24 Ländern und fünf Kontinenten der Welt nahmen in 15 Disziplinen an diesem einzigartigen Sportwettbewerb teil. Eröffnet wurden die Kroatischen Weltspiele 2010 vom kroatischen Außenminister Gordan Jandrokovic und der kroatischstämmigen kanadischen Ministerin für Wirtschaftsförderung West- Kanadas Lynne Yelich. Botschafter der Veranstaltung waren u.a. der österreichische Verteidigungminister Norbert Darabos sowie der österreichische Landwirtschafts- und Umweltminister Nikolaus Berlakovich (beide Minister gehören der kroatischen Minderheit, den sog. Burgenlandkroaten an). Weitere Botschafter waren z.B. der Fußballer Ivan Rakitić, der Handballer Mirza Džomba, die Sänger Miroslav Škoro, Kićo Slabinac und Marko Perković Thompson, der Wissenschaftler Prof. Davor Pavuna, der Priester und Charismatiker Zlatko Sudac usw.Botschafter Kroatiens Dr. Miro Kovač wohnt KWKD-Vorstandssitzung bei
Am 12. Juni 2010 fand in den Räumlichkeiten der Kroatischen Katholischen Mission Berlin eine regelmäßige Vorstandssitzung des KWKD statt. Gäste der Sitzung waren der Botschafter der Republik Kroatien, sE Dr. Miro Kovač, Botschaftssekretär Daniel Glunčić, die Koordinatorin der Kroatischen Ergänzungsschule in Berlin Vlasta Morović, Hr. Mario Juričević von der Sächsischen Landeszentrale für pol. Bildung, die Soziologin Inga Stampfer, sowie Vertreter der Medien. Der KWKD-Vorsitzende Mijo Marić bedankte sich bei der Botschaft und den Konsulaten für die sehr gute Zusammenarbeit. Botschafter Kovač lobte die professionelle Arbeit des KWKD und betonte die Wichtigkeit eines auf Bundesebene agierenden Dachverbands, der im zivilen Sektor eine wichtige Ergänzung zu den diplomatischen Vertretungen darstellt.Anlässlich der sinkenden Schüler-Zahlen vereinbarte der KWKD-Vorstand zukünftig ein verstärktes Engagement für die kroatischen Ergänzungsschulen deutschlandweit; insbesondere durch Sensibilisierung der Eltern. Die kroatischen Ergänzungsschulen sind ein wichtiges Element für die Bewahrung der kroatischen Identität bei der zweiten und dritten Einwanderergeneration und leisten einen wichtigen Beitrag für den Bildungs- und Integrationserfolg der kroatischen Migrantengruppe in Deutschland. Vereinbart wurde darüber hinaus u.a. eine enge Zusammenarbeit mit der Sächsich-Kroatischen Gesellschaft in Dresden, sowie ein stärkeres Engagement des KWKD hinsichtlich der Lage des kroatischen Volkes in Bosnien&Herzegowina. Inga Stampfer, die über die kroatische Migranten in Deutschland promoviert, verdeutlichte in ihrem Vortrag anhand verschiedener Indikatoren die sehr gute Integriertheit der Kroaten in Deutschland.
Kranzniederlegung des KWKD bei der „Bleiburger Gedenkfeier“
Eine Delegation des KWKD-Vorstandes - Mijo Maric, Ivan Galesic, Petar Cosic, Ilija Peran - hat anlässlich der Gedenkfeiern zum 65. Jahrestag der Massaker von Bleiburg am 15. Mai 2010 (Bleiburg, Kärnten) feierlich einen Kranz niedergelegt. Die Massaker von Bleiburg waren eine Serie von Kriegsverbrechen, die 1945 von der jugoslawischen Partisanenarmee v.a. an kroatischen Soldaten und Zivilisten verübt wurden. Die Schätzungen der getöteten Menschen reichen von 100.000 bis 300.000 (darunter ca. 10.000 deutsche Kriegsgefangene).Diese Massenhinrichtungen gelten als eine der größten Tragödien des kroatischen Volkes; trotzdem kam es bisher nicht zu Anklagen gegen Täter in diesem Zusammenhang.
KWKD mit Berliner Kroaten-Delegation bei Senatorin Carola Bluhm
Unter der Führung des KWKD traf erstmals eine Delegation kroatischer Vereinsvertreter aus Berlin am 26. April 2010 mit der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Fr. Carola Bluhm (Die Linke) zusammen. Ziel des Treffens war die Vorstellung des KWKD, der Arbeit der Kroatischen katholischen Mission Berlin, sowie der Vereinsaktivitäten der Mitglieder des „Verbands kroatischer Vereine Berlin e.V.“. Darüber hinaus präsentierte Fr. Inga Stampfer, die sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit der kroatischen Migrantengruppe in Deutschland beschäftigt, einige statistische Daten über die Integriertheit der Kroaten. Die Senatorin zeigte sich beeindruckt von der guten Vorbereitung des Meetings, sowie der Vielzahl von Aktivitäten und versprach ihre Unterstützung bei der Realisierung der vorgestellten Projektideen.Zeitungsartikel der "Slobodna Dalmacija" über das Treffen mit Senatorin Bluhm
KWKD Schirmherr des Konzerts „Schimmernde Nacht der Klassik III“
Der KWKD übernahm zum dritten Mal die Schirmherrschaft und Co-Organisation für das Konzert „Schimmernde Nacht der Klassik III“, welches am 25. April 2010 im Schloss Charlottenburg in Berlin stattfand. Nach überwältigenden Erfolgen in den beiden vergangenen Jahren hat sich inzwischen eine hochkarätige Veranstaltungsreihe etabliert, die sich zum Top-Event der Diaspora-Kroaten im Klassik-Bereich weltweit entwickelt hat.Folgende Künstler traten vor den ca. 400 Gästen auf: Evelin Novak (Sopran, Staatsoper Berlin Unter den Linden), Kajana Packo (Violoncello), Esther Puzak (Sopran), Zdravka Ambrić (Mezzosopran), sowie Ante Jerkunica (Bass, Deutsche Oper). Abgerundet wurde das Programm mit dalmatinischen A-capella-Klängen des Berliner Männer-Vokalensembles „Klapa Berlin“ und dem 40-köpfigen gemischten Chor „Zoranić“ aus der kroatischen Hafenstadt Zadar. Gäste waren u.a. der Botschafter Kroatiens, S.E. Dr. Miro Kovac, sowie die Bezirksbürgermeisterin Charlottenburg/Wilmersdorf Fr. Monika Thiemen.
"Schimmernde Nacht der Klassik III" in der kroatischen Presse
Sabor-Abgeordneter Dr. Ivan Bagarić zu Gast bei KWKD-Vorstandssitzung
Anlässlich der Vorstandssitzung des KWKD am 06. März 2010 in Rüsselsheim, war erstmals der Vorsitzende des „Ausschusses für Kroaten außerhalb der Heimat“ im kroatischen Parlament (Sabor), Dr. Ivan Bagaric, zu Gast. Die Leiter der KWKD-Arbeitsgruppen stellten bei dieser Gelegenheit ihre Projekte vor. Bagaric zeigte sich beeindruckt von der Vielzahl der Aktivitäten und unterstrich die Notwendigkeit des Engagements eines breit aufgestellten Dachverbands der Kroaten in Deutschland.Anschließend stellte Dr. Ivan Bagaric die neue „Strategie Kroatiens für die Auslandskroaten“ vor, die sich derzeit noch in der Konzeptionierungsphase befindet. Er betonte die Relevanz einer Strategie, die mit entsprechenden Gesetzen das Verhältnis zwischen dem Mutterland und den vielen Diaspora-Kroaten reguliert. Neu zu gründende staatliche Organe sollen hierbei die operative Durchführung der Strategie ermöglichen und nachhaltig die Beziehungen zwischen Kroaten in der Heimat und in der Welt verbessern. Der KWKD versprach seine Mitarbeit bei diesem für Kroatien überhaus wichtigen Vorhaben, das den Realitäten eines Auswanderungslandes mit einer sehr großen Auslandskroaten-Anzahl gerecht wird.
„Best of 97 Cup – Integration kinderleicht“; KWKD vergibt erstmals Integrationspreis
Der KWKD hat am 05. September 2009 gemeinsam mit der Kroatischen Kulturgemeinde Hamburg e.V. und der Kroatischen Kulturgesellschaft Schleswig Holstein Norderstedt e.V. ein internationales, hochkarätiges Jugendfußballturnier des Jahrganges 1997 unter dem Motto. "Best of 97 - Integration kinderleicht" veranstaltet. Schirmherr des Turniers war das Kroatische Generalkonsulat in Hamburg. Mit dem Fußballturnier will der KWKD ein Zeichen setzen für die gute Integration der Kroaten in Deutschland sowie am Integrationsprozess aktiv teilnehmen. „Die U-13 Auswahl in Deutschland lebender junger Kroaten zeigte mit ihrem Turniersieg über die besten Fußballmannschaften Deutschlands, wie gut Kinder mit kroatischen Wurzeln im sportlichen Bereich integriert sind und insbesondere inwieweit Fußball als Volkssportart Nr. 1 in Deutschland dazu beitragen kann, die Integration zu fördern“, so KWKD-Vorstandsmitglied Danijel Lučić. Neben den Bundesligavereinen Hertha BSC Berlin, Hamburger SV, SV Werder Bremen nahm auch die Jugendmannschaft des deutschen Meisters VFL Wolfsburg teil. Lokal sind die Mannschaften des FC. St. Pauli, Kieler SV Holstein, Eintracht Norderstedt und dem Niendorfer beteiligt gewesen. Aus Baden-Württemberg nahm als Ehrengast und diesjährige Gewinner des Integrationspreises des KWKD die SV 1926 Fautenbach teil. Die SV 1926 Fautenbach mit 600 Mitgliedern und 15 Nationen in der Fußballabteilung bei gerade mal 2200 Einwohnern ist bestes Beispiel für eine erfolgreiche Jugend- und Integrationsarbeit an der Basis.KWKD organisiert zweites Symposium mit IHK Rheinhessen: "Kroatien auf dem Weg in die EU"
Am 15. Juli 2009 fand im Festsaal der IHK Rheinhessen in Mainz das Symposium "Kroatien auf dem Weg in die EU" statt. Bei der nunmehr zweiten Veranstaltung dieser Art in Zusammenarbeit mit der IHK Rheinhessen waren neben Dr. Miro Kovač, Botschafter der Republik Kroatien in Deutschland auch Klaus-Peter Willsch, MdB und Vorsitzender der deutsch-kroatischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag als Redner geladen. Thematisiert wurde insbesondere die umstrittene slowenische Blockade Kroatiens auf dem Weg in die EU und der überraschende Rücktritt des kroatischen Premiers Ivo Sanader. Vor über 150 Gästen wurden die Themen in einer Podiumsdiskussion mit Dr. Miro Kovač, Herr Klaus-Peter Willsch und Dr. Siniša Kušić, dem stellv. KWKD-Vorsitzenden weitergeführt. Hierbei wurde auch die wirtschaftliche Lage in Kroatien im Zusammenhang mit der aktuellen weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise angesprochen. Moderiert wurde die Veranstaltung vom KWKD-Vorsitzenden Mijo Marić.
KWKD spendet Einnahmen des Projektes „CrroRocks“ an Verein „Andjeli“
Das im Juli 2009 in Köln vom KWKD organisierte Konzert „CrroRocks“ unter der Leitung von Vorstandsmitglied Ivanka Kelava hatte von Anfang an ein humanitäres Ziel. Am 22. August 2009 übergab Ivanka Kelava in Split einen Scheck in Höhe von 1000,- EUR an die Vorsitzende des Vereins „Andjeli“ (Engel) Andjela Anicic. Der Verein „Andjeli“ unterstützt Familien mit Kindern mit schwersten körperlichen und geistigen Behinderungen. „Es freut mich sehr, dass wir mit diesem Projekt einerseits einen unvergesslichen Abend für die Gäste von „CrroRocks“ möglich gemacht haben, dass sich vielversprechende junge kroatische Künstler einem größeren Publikum vorstellen konnten und dass wir andererseits mit den Einnahmen auch unmittelbar bedürftigen Menschen helfen konnten“, so Ivanka Kelava.Der KWKD unterstützt zwei Doktorarbeiten über Kroaten in Deutschland
Der KWKD unterstützt zwei Doktoranden, die sich in ihren Dissertationen mit der kroatischen Migrantengruppe in Deutschland beschäftigen. An der Fakultät für Soziologie der Freien Universität Berlin widmet sich eine Doktorandin dem Thema Integration der Kroaten in der deutschen Gesellschaft. Die zweite Doktorandin promoviert an der International Graduate School of Social Sciences Bremen über die Verbundenheit der Kroaten in Deutschland mit ihrer Heimat, bzw. auf welche Weise diese zu Kriegszeiten und heute ihrer Heimat geholfen haben bzw. helfen. Der KWKD bietet den Doktorandinnen Unterstützung in Form von Beratung, Informationen, Kontakten und Vorschlägen für Experten-Interviews.Konzert “CrroRocks” unterstützt junge kroatische Künstler
Der KWKD hat am 13. Juni 2009 in Köln das Konzert “CrroRocks” organisiert, welches alles darbot, was die junge kroatische Szene in Deutschland zu bieten hat: Kurzfilme, traditionellen Folklore-Tanz, Rockmusik und eine After-Show-Party. Die Veranstaltung begann mit den deutsch-kroatischen Filminstallationen “Laku Noc” (“Gute Nacht”) und “Kad Sitnice Postaju Bitne“ (“Wenn Kleinigkeiten wichtig werden”) von Ante Ćosić (Köln) und Alen Miličević (Buje/Kroatien). Es folgte die Kölner Folklore-Gruppe "Koraci u tuđini" (Schritte in der Fremde) mit den Tänzen “Hercegovina” und “Lindjo”. Im zweiten Teil der Veranstaltung trat zunächst die Gruppe “Adriatico” aus Köln auf. Den Höhepunkt des Abends bildete die Rockband “OPREZ”. Die Künstler aus Berlin stellten ihre eigenen Kompositionen vor sowie die größten Hits einiger Ihrer Vorbilder “Azra“, „Prljavo kazalište“ und „Bijelo Dugme“ dar. Abgerundet wurde der Abend mit einer Party mit kroatischer Musik bis in die Morgenstunden. Die Einnahmen des Konzertes werden dem Verein „Andjeli“ im Split gespendet, der Familien mit Kindern mit schwersten Behinderungen unterstützt.KWKD organisiert Existenzgründerseminare für Kroaten in Berlin
Im Zusammenarbeit mit dem Verband kroatischer Vereine Berlin e.V. hat der KWKD zwei Existenzgründerseminare am 07. und 14. November 2009 in Berlin organisiert. Dieser erstmals für Menschen mit kroatischem Migrationshintergrund in Berlin durchgeführte Existenzgründerseminar diente Unternehmensgründern und Personen, die über die Gründung eines eigenen Unternehmens nachdenken. Referenten waren Ivica Stanusic, Finanzexperte und Unternehmensberater, sowie Dr. Peter Fochler, langjähriger Mitarbeiter der Berliner Volksbank. Insgesamt haben an beiden Seminartagen ca. 40 Teilnehmer teilgenommen. Projektkoordinator war das Bildungswerk Kreuzberg; finanziert wurde das Projekt von der Investitionsbank Berlin (IBB).KWKD organisiert Symposium im BMWi: „Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in die deutsche Wirtschaft durch Berufsausbildung“
In Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), der “Kroatischen Wirtschaftsvereinigung in Deutschland e.V.” und dem “Verband der kroatischen Hoteliers und Gastronomen in NRW e.V.” hat der KWKD am 11. September 2009 in Berlin die Veranstaltung “Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in die deutsche Wirtschaft durch Berufsausbildung“ organisiert. Ziel der Veranstaltung war, Jugendlichen mit kroatischem Migrationshintergrund und kroatischen Unternehmern die Bedeutung und Vorteile der dualen Berufsausbildung vorzustellen. Unternehmer mit kroat. Migrationshintergrund berichteten von ihren eigenen Erfahrungen beim Einstieg und bei der Durchführung der Berufsausbildung in ihren Unternehmen. Diskussionsteilnehmer waren u.a.: Mijo Marić (Vorsitzender KWKD), Heinz Ackermann und Kerstin Stromberg – Mallmann (BMWi), Mario Šušak (Vorsitzender Kroatische Wirtschaftsvereinigung in Deutschland e.V.), Jerko Čutura (Vorsitzender Verband der kroatischen Hoteliers und Gastronomen in NRW e.V.), Tanja Čujić-Koch (Čujić Gebäudereinigung), Ilona Riesen (Institut der Deutschen Wirtschaft Köln).Večernji List, 13.09.2009: KWKD organisiert Symposium im BMWi: "Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in die deutsche Wirtschaft durch Berufsausbildung"
KWKD übergibt Danksagung an scheidenden Generalkonsul Petar Uzorinac
Am 22. Januar 2010 fand in den Räumlichkeiten des kroatischen Konsulats in Frankfurt a.M. die Verabschiedung des Generalkonsuls Petar Uzorinac statt. Hr. Uzorinac bedankte sich bei den geladenen Gästen für die erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen sechs Jahren und wünschte seinem Nachfolger viel Glück. Die anwesenden Vertreter verschiedener kroatischer Vereine und Verbände wünschten Herrn Uzorinac auf seinem weiteren Weg alles Gute. Dr. Siniša Kušić, stellvertretender Vorsitzender des KWKD, sowie die KWKD-Vorstandsmitglieder Marijana Šagolj und Kruno Šimović überreichten Petar Uzorinac feierlich eine Danksagung des KWKD für seine langjährige Unterstützung und als Zeichen der sehr guten Zusammenarbeit.Offener Brief des KWKD an Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier
Weitere Aktivitäten des KWKD hinsichtlich der slowenischen Blockade der EU-Beitrittsverhandlungen Kroatiens
Darüber hinaus führte Mijo Maric Gespräche mit Mitgliedern der deutsch-kroatischen Parlamentariergruppe im Bundestag, sowie mit weiteren Personen, die in verschiedenen Funktionen Einfluss auf die öffentliche Meinung und Außenpolitik in Deutschland ausüben.
In Abstimmung mit kroatischen Vereinen aus anderen EU-Ländern, werden auch dort Protestaktionen durchgeführt, bei denen der KWKD mit seiner Erfahrung unterstützen wird. Derzeit wird europaweit eine Unterschriftenaktion unter Kroaten vorbereitet, welche, abhängig vom Ausgang der weiteren EU-Beitrittsverhandlungen, umgesetzt wird. Dr. Sinisa Kusic, Leiter der KWKD Arbeitsgruppe Wirtschaft, hat in der Zeitschrift „Südosteuropa-Mitteilungen“ (Jg. 49, 2/2009, S. 22-37) einen Artikel veröffentlich: „Auf gute Nachbarschaft – Über die slowenische Blockade der EU-Beitrittsverhandlungen mit Kroatien“.
Der KWKD beim 3. Integrationsgipfel im Kanzleramt mit Kanzlerin Angela Merkel
KWKD beim „Forum Demografischer Wandel” des Bundespräsidenten
Teilnahme an weiteren Veranstaltungen/ Konferenzen im Integrationskontext
Vertreter des KWKD haben an einer Reihe weiterer Konferenzen und Veranstaltungen teilgenommen, die „Integrationsfragen“ zum Thema hatten. Hierzu gehörte bspw. „Chancen schaffen – Integration, Arbeit und soziale Mobilität: Europäische Erfahrungen und Gestaltungsperspektiven” am 26.01.2009 in Berlin; der „3. Integrationskongress NRW” am 26.11.2009 in Solingen mit dem Thema „Integration braucht Vorbilder”, sowie der „4. Integrationspolitische Dialog im Kanzleramt” am 04.06.2008 in Berlin.
KWKD wird Mitglied der Südosteuropa-Gesellschaft
Die SOG ist als wissenschaftliche Mittlerorganisation eine zentrale Einrichtung im Bereich der Südosteuropa-Forschung in Deutschland und gehört zu den wichtigen Trägern der deutschen Auswärtigen Kulturpolitik. Die Mitgliedschaft des KWKD soll dazu dienen, die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen Deutschlands zu Kroatien zu fördern und Kenntnis über historische und gegenwärtige Entwicklungen in Kroatien zu vertiefen. Darüber hinaus sollen verstärkt Themen (Publikationen, Konferenzen usw.) über Kroatien angeregt werden. Vorsitzender der SOG ist Gernot Erler, Staatssekretär im Auswärtigen Amt.
Symposium "Kroatien auf dem Weg in die EU" mit der IHK Rheinhessen in Mainz
In Zusammenarbeit mit der IHK Rheinhessen organisierte die „Arbeitsgruppe Wirtschaft“ des KWKD, unter der Leitung von Dr. Sinisa Kusic, am 21. Oktober 2008 in Mainz das Symposium "Kroatien auf dem Weg in die EU". Neben dem Südosteuropa-Experten Dr. Franz-Lothar Altmann referierte Neven Pelicarić, stellvertretender kroatischer Außenminister Kroatiens (inzwischen Botschafter der Republik Kroatien in Spanien), zum Stand der kroatischen EU-Beitrittsverhandlungen. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel. Die rund 100 Besucher aus Wirtschaft, Politik und öffentlichen Leben äußerten sich sehr zufrieden über die Organisation der Veranstaltung sowie die Auswahl der Referenten und Podiumsteilnehmer. Dass die Veranstaltung auch aus Sicht des Gastgebers, IHK Rheinhessen rundum als gelungen betrachtet wurde, zeigt die Bereitschaft, die Zusammenarbeit mit dem KWKD fortzusetzen und diese zu intensivieren. Von Seiten der IHK Rheinhessen wurde insbesondere die Mobilisierung eines großen Anteils jüngerer Teilnehmer seitens des KWKD gelobt.Teilnehmer des Symposiums: (v.l.) Konsul Marko Šimat, Petar Uzorinac, Neven Pelicarić, Dr. Siniša Kušić , Dr. Harald Augter, Dr. Franz-Lothar Altmann, Günter Jertz
Stellvertretender Außenminister Kroatiens Neven Pelicarić und der KWKD zu Gast beim Presseclub Wiesbaden
Im zweiten Teil der Veranstaltung des KWKD berichtete der stellvertretende Außenminister Kroatiens Neven Pelicarić in der Wiesbadener „Villa Clementine“ über den Fortschritt bei den EU-Beitrittsverhandlungen Kroatiens. Gastgeber war Ministerialrat Peter H. Niederelz, Vorsitzender des Presse-Club Wiesbaden und Vorstandsmitglied der Europa-Union Deutschland. Neben den Gästen und Mitgliedern des Presseclubs Wiesbaden fanden sich in der „Villa Clementine“ auch wichtige Entscheidungsträger wie Klaus-Peter Willsch, MdB und Vorsitzender der Deutsch-Kroatischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, der die Unterstützung der deutschen Regierung für Premierminister Ivo Sanader und die EU-Integration Kroatiens unterstrich.Kooperation zwischen KWKD und IHK Rheinhessen wird 2009 ausgebaut - weitere Veranstaltungen geplant.
KWKD bei der Deutsch-Kroatischen Parlamentariergruppe im Bundestag
KWKD beim 25. Neujahrsempfang des Gewerbevereins Rüsselsheimeim
KWKD bei der Konferenz „EU und Westlicher Balkan” im Auswärtigen Amt
Anlässlich der Konferenz „Die EU und der westliche Balkan: Die Ziele der slowenischen EU-Ratspräsidentschaft – Implementierung und Fortführung”, organisiert von der Südosteuropa-Gesellschaft am 13.09.2008 im Auswärtigen Amt, war auch der Vorstand des KWKD vertreten. Im Gespräch mit Hannes Swoboda, dem Berichterstatter für Kroatien im Europäischen Parlament, hat ihn der Vorsitzende des KWKD Mijo Marić im Namen der in der EU lebenden Kroaten gebeten, sich für eine möglichst schnelle Rückkehr Kroatiens in die europäische Familie einzusetzen. Mijo Marić äußerte die Besorgnis vieler Kroaten, dass einige Länder Europas Kroatien im „Paket des Westlichen Balkans“ in die EU bringen wollen. Hannes Swoboda bezeichnete diese Besorgnis als unbegründet und sicherte seine Unterstützung beim weiteren EU-Integrationsprozess Kroatiens zu.KWKD Schirmherr bei hochklassigen klassischen Konzerten
Der KWKD hat die Schirmherrschaft übernommen für die in Berlin stattgefundenen Konzerte „Schimmernde Nacht der Klassik” (April 2008), „Schimmernde Nacht der Klassik II” (April 2009), sowie für das „Festival kroatischer Musik” (Oktober 2008). Anlässlich dieser hochklassigen Kulturereignisse traten unter anderem folgende Künstler auf: die weltberühmte Cellistin Monika Leskovar, die Mezzosopranistinnen Janja Vuletić, Tanja Šimić und Zdravka Ambrić, die Sopranistin Evelin Novak, die Pianistin Tamara Jurkić Sviben, Kristina Bjelopavlović, Antonio Macan, Željko Vlahović und Matija Dedić, der Tenor Eugen Duvnjak, der Gittarrist Mario Raič, der Saxofonist Mateo Granić, der Organist Mario Perestegi, das Kroatische Kammerorchester, sowie das Zagreber Quartet. Das staatliche kroatische Fernsehen HRT hat die Exklusivität des Konzertes „Schimmernde Nacht der Klassik” erkannt und mit einen Beitrig in den kroatischen Hauptnachrichten begleitet.Zentrum für Jugendbegegnungen gemeinsam mit dem Malteser Orden im kriegszerstörten Žeravac (Bosnien & Herzegowina) gegründet













































