Projekte

Mijo Marić mit CWC-Delegation bei Kroatiens Staatspräsident Josipović

HSK kod hrvatskog predsjednika  Josipovića Foto: predsjednik.hr/01032018

Anlässlich der 8. Versammlung des Croatian World Congress (CWC) vom 29.02. bis 02.03.2012 in Zagreb traf eine Delegation von Diaspora-Kroaten mit Kroatiens Staatspräsident Ivo Josipović zusammen. Seitens des CWC nahmen teil: Mijo Marić (Präsident; Deutschland), Josip Ante Sovulj (USA), Prof. Dr. Davor Pavuna (Präsident HSK-Schweiz), Dr. Šito Čorić (Pressesprecher; Schweiz) und Dijana Vukušić (Schatzmeisterin; Schweden). Die CWC-Vertreter baten Präsident Josipović um Unterstützung für die kroatischen Weltspiele, die junge Diaspora-Kroaten aus aller Welt versammeln.

„Angesichts der besorgniserregenden Klagen der kroatischen Minderheiten in Slowenien, Serbien und Italien haben wir beim Präsidenten angemahnt, dass Kroatien im Sinne der Reziprozität die gleichen Rechte für seine Minderheiten in diesen Ländern fordern sollte, wie es bspw. der serbischen, slowenischen oder italienischen Minderheit in Kroatien gewährt. Kroatien hat einen in Europa fast beispiellosen Minderheitenschutz, fordert jedoch für seine große Diaspora in anderen Ländern nicht diese Rechte“, klagt Marić. Darüber hinaus setzte sich die Delegation für die Einführung der Briefwahl für die Auslandskroaten ein, da diese teilweise bis zu 300 km reisen müssen, um ihre Stimme abgeben zu können.

Vereinbart wurden eine Stellungnahme des Präsidenten zu den besprochenen Themen, sowie ein regelmäßiger Austausch zwischen der CWC-Führung und dem Büro des kroatischen Staatspräsidenten.

 

07.11.2012 - 10. Integrationspolitischer Dialog im Lichte der NSU-Mordserie

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Der 10. Integrationspolitische Dialog mit Migrantenorganisationen, zu dem Staatsministerin Maria Böhmer  am 07. November 2012 ins Kanzleramt geladen hat, widmete sich schwerpunktmäßig dem Stand der Ermittlungen hinsichtlich der Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“. Als Gäste nahmen u.a. der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Dr. Ole Schröder, sowie die Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der Mordserie Barbara John teil. „Die Mordserie hat das Vertrauen vieler Migranten in unseren Rechtsstaat erschüttert.

KWKD leistet humanitäre Hilfe in Bosnien-Herzegowina

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Anlässlich seines Besuchs im kroatischen Slavonski Brod und in Žeravac in der nordbosnischen kroatisch-dominierten Region „Posavina“ am 15./16. September 2012 hat der Leiter der AG für humanitäre Arbeit des KWKD, Franjo Pavi, finanzielle Hilfe an den Leiter des Kinder-Poliklinikums „Zlatni Cekin“, Pater Ilija Jerković und an den Pfarrer der Gemeinde Žeravac, Pater Ivan Ćurić i.H.v. 9.000 EUR übergeben. Die Mittel stammen aus der „Kroatien-Bosnien-Flüchtlingshilfe“ (KBFH), die seit 2004 eine Initiative des Malteser Hilfsdienstes geworden ist.

KWKD organisiert deutschlandweit Seminare für kroatische Vereinsvertreter

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In ganztägigen Seminaren „Fördermöglichkeiten für kroatische Vereine in Deutschland“ werden Führungspersonen bzw. Vorstandsvertreter kroatischer Vereine aus den Regionen Berlin, Köln (NRW), Frankfurt/Main (Hessen, Rheinland-Pfalz), Stuttgart (Baden-Württemberg) und München (Bayern) in drei zentralen Themenbereichen geschult, wo erfahrungsgemäß die größten Defizite bestehen bzw. der größte Bedarf gemeldet wurde: a) Vereinsmanagement, b) Projektmanagement/Fundraising und c) Teilhabe/ Pol. Partizipation/ Netzwerkarbeit.

Kranzniederlegung im Namen des KWKD in Bleiburg

Kranzniederlegung im Namen des KWKD in Bleiburg - Dr. Ivan Galešić und Petar Hinić

Zur 67. Jahresfeier des Gedenkens an das Massaker von Bleiburg, bei dem Titos Partisanenverbände 1945 massenhaft Soldaten, Frauen und Kinder ermordeten (Schätzungen reichen von 100.000 bis 300.000 Opfern), haben sich am 12. Mai 2012 auf dem Bleiburger Feld in Österreich ca. 8.000 Menschen versammelt.

Das Grußwort hielt der Landesvertreter der Gespanschaft Osijek Baranja Herr Vladimir Šišljagić sowie der Mitorganisator und Vorsitzende der westherzegowinischen Gespanschaft Zdenko Ćosić. „Bleiburg ist ein Symbol für Leid und Greuel und alle die heute hier sind, können stolz sein. Die Menschen sind hier verunglückt, weil sie einen eigenen kroatischen Staat wollten“, sagte Šišljagić der auch betonte, dass sich das kroatische Parlament mit seiner Rücknahme der Schirmherrschaft für Bleiburg von diesem Symbol des Leidens des eigenen Volkes abgrenzt. Die hl. Messe wurde vom Bischof aus Šibenik mons. Ante Ivas gehalten.

Zehntausende Kroaten nehmen weltweit an Aktion „Licht der Freiheit“ teil

Plamen slobode - ICTY - Den Haag

Die globale Unterstützungsaktion „Licht der Freiheit“, die anlässlich des bevorstehenden Berufungsverfahrens gegen die kroatischen Generäle Gotovina und Markač vom Croatian World Congress organisiert wurde, ist unter den Diaspora-Kroaten weltweit auf große Resonanz gestoßen. Zehntausende Kroaten in Kanada, USA, Argentinien, Brasilien, Südafrika, Frankreich, Italien, England, Deutschland, Österreich, Schweiz, Kroatien, Bosnien- und Herzegowina, Singapore, Australien und vielen anderen Ländern, zündeten am 13.

KWKD Sponsor des Jubiläumskonzerts „Schimmernde Nacht der Klassik V“ in Berlin

Foto: www.berlinskimagazin.com

Nach den beachtlichen Erfolgen der letzten vier Jahre fand am 22. April 2012 in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg in Berlin das Jubiläumskonzert „Schimmernde Nacht der Klassik V“ statt.
Der Veranstalter, Verband kroatischer Vereine Berlin e.V., konnte sich über ca. 250 begeisterte Gäste und künstlerische Darbietungen der Extraklasse freuen. Für einen unvergesslichen Abend sorgten: Esther Puzak (Sopran), Tanja Šimić-Queiroz (Mezzosopran), Zdravka Ambrić (Mezzosopran), Senka Branković (Piano), Mario Raič (klass. Gitarre), Maik Tödter (Bariton), der Kirchenchor der Kroatischen katholischen Mission Berlin sowie, als Überraschung des Abends, das deutsche Orchester „Tambouraschen Chor Wellebit 1902“.

Unter den Gästen waren u.a. der Botschafter der Republik Kroatien s.E. Dr. Miro Kovač, die ehemalige Bezirksbürgermeistern von Charlottenburg-Wilmersdorf Frau Monika Thiemen, Frau Jasminka Ajanović von der Botschaft Bosnien und Herzegowinas, Herr Josip Juratović MdB, Herr Jochen Götz von der deutsch-kroatischen Gesellschaft Berlin-Brandenburg, Herr Danijel Glunčić, Vorsitzender der Deutsch-kroatischen Gesellschaft Bonn u.a. Das traditionelle Kulturereignis, das von Dijana und Mijo Marić moderiert wurde, stand unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Republik Kroatien und der Kroatischen katholischen Mission Berlin. Die Einnahmen des Konzerts werden Jugendprojekten der Kroatischen Ergänzungsschule und des Fußballvereins S.D. Croatia sowie dem Jugendchor der Kroatischen katholischen Mission Berlin zu Gute kommen.

„Es erfüllt mich mit Freude, dass wir heute das Jubiläum dieser einzigartigen Konzertreihe feiern dürfen, die das bedeutendste Klassik-Event der Diaspora-Kroaten darstellt“, sagte KWKD-Vorsitzender Mijo Marić, der zu den Initiatoren und Sponsoren dieser überaus beachtenswerten Kulturveranstaltung zählt.

Promotion des Buches "Ich habe Vukovar und Ovčara überlebt" in mehreren deutschen Städten

Preživio sam Vukovar i Ovčaru

In Ludwigshafen (23.03.), Stuttgart (24.03.) und Frankfurt/Main (25.03.2012.) fanden Promotionen das Buches „Ich habe Vukovar und Ovčara überlebt“ des Autors Vilim Karlović statt . Hierbei handelt es sich um ein erschütterndes Zeugnis über den Fall Vukovars sowie über Gefangennhame, Massaker und Erschießungen in der Ortschaft Ovčara, Folterungen und Misshandlungen von Kroaten im Zuge der Aggression durch die serbischen „Tschetniks“ Anfang der 90-er Jahre.

Die Buchvorstellung wurde vom KWKD in Zusammenarbeit mit anderen kroatischen Vereinen, kroatischen katholischen Missionen und Einzelpersonen organisiert. Karlović: „Den Rosenkranz hatte ich stets bei mir. Aus dem Gebet schöpfte ich Kraft. Nachdem wir in der Ortschaft Ovčara aus dem Bus ausgestiegen waren, wurde schnell klar, was uns erwartet. Bei Gefangenen, die vor uns dort hingebracht wurden, konnten wir buchstäblich die Knochen brechen hören. Schreie und Hilferufe von allen Seiten. Viele wurden zu Tode geschlagen.“ Karlovićs Bezeugung wurde durch Präsentation eines Audio-Mitschnitts untermauert, welches das Schicksal all derer zustätzlich veranschaulichte, die in jenen schrecklichen Tagen denselben Kreuzweg wie er gegangen sind.

Trotz dieser erschütternden Kriegsgeschichte hat er – so betont Vilim Karlović – seinen  Peinigern all die erlittenen Leiden vergeben.

 

Dr. Dragan Čović und Mijo Marić über die Ungleichbehandlung des kroatischen Volkes in Bosnien-Herzegowina

Dr. Dragan Čović s izaslanstvom u Njemačkoj

Eine Delegation der Kroatischen Volksversammlung Bosnien-Herzegowinas (BuH), angeführt von deren Präsidenten Dr. Dragan Čović und dem Diaspora-Beauftragten Niko Marušić traf am 24.03.2012 in Wuppertal mit dem KWKD-Vorsitzenden Mijo Marić und KWKD-Vorstandsmitglied Niko Ereš zusammen.

Die KWKD-Vertreter wurden über die Lage des kroatischen Volkes in BuH sowie über dessen Rolle bei der Gestaltung des politischen Lebens in diesem Land informiert. Zudem berichtete Čović über die bevorstehenden Verfassungsänderungen, deren Umsetzungsweise sowie über die Ziele der Kroaten in BuH, die Verfassungsänderungen zur Verbesserung ihrer Stellung zu nutzen. Er hob deutlich hervor, dass eine Föderalisierung BuH´s hin zu vier föderalen Einheiten, von denen eine mehrheitlich kroatisch besiedelt wäre, für die Kroaten unabdingbar ist. Dabei unterstrich er die Notwendigkeit, dass sich Organisationen der Diaspora-Kroaten für die Gleichberechtigung des kroatischen Volkes in BuH engagieren und möglichst viele Kroaten dazu angeregt werden sollten, sich Personalausweise von BuH ausstellen zu lassen, um so an den Wahlen in diesem Land teilnehmen zu können.

Marić informierte die Gäste über die bisherigen Aktivitäten des globalen Croatian World Congress (CWC), insbesondere des KWKD: „Unsere Aufgabe ist es, uns mit Problemen des kroatischen Volkes außerhalb der Grenzen Kroatiens zu befassen, zumal ein großer Teil der Diaspora-Kroaten aus BuH stammt. Sicherlich kann der CWC als NGO seinen Beitrag leisten, indem politische Kreise, sowie die europäische und Weltöffentlichkeit über die ungleichberechtigte Stellung der Kroaten in BuH informiert werden“, so Marić. Der Vorschlag von Niko Ereš, der CWC möge der Kroatischen Volksversammlung BuH´s künftig als Beobachter mit beratender Rolle zur Verfügung stehen, wurde angenommen.

 

3. Sitzung des Integrationsbeirats: 10-Punkte-Papier gegen Rassismus und rechtsextreme Gewalt verabschiedet

Bundesbeirat

Der Bundesbeirat für Integration hat anlässlich seiner dritten Sitzung am 12. und 13. März 2012 ein 10-Punkte-Papier zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremer Gewalt beschlossen. Erarbeitet wurde das Papier von einer Arbeitsgruppe des Beirates, an der auch der KWKD-Vorsitzende Mijo Marić beteiligt war. „Die Morde der Terrorzelle waren mit ihrer Menschenverachtung und Brutalität ein Anschlag auf die Werte unseres Grundgesetzes und damit auf uns alle. Der Beschluss des Beirates sendet ein wichtiges Signal aus: Für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ist kein Platz in unserem Land.

Unser Land darf sich die Erfolge bei der Integration und beim Einsatz für ein gutes Miteinander nicht durch einige wenige nehmen lassen. Die Botschaft lautet: Deutschland ist die Heimat von allen Menschen, die hier leben, unabhängig von ihrer Herkunft“, betonte Staatsministerin Böhmer. Mijo Marić erklärte: „Nach diesen unglaublichen Vorgängen ist entschlossene und restlose Aufklärung notwendig. Darüber hinaus muss um die Familien der Opfer gesorgt werden. Mich freuen die zahlreichen Gesten deutscher Politiker in diesem Zusammenhang, die oft ohne die Presse erfolgten.“

Das 10-Punkte-Papier des Integrationsbeirates finden Sie unter www.integrationsbeauftragte.de.