Aktuelles

7. Drazen Petrovic Gedenkturnier

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Der KK Drazen Petrovic Essen e.V. lädt vom 11.-12. Mai 2013 in Essen zum inzwischen traditionellen 7. Drazen Petrovic Gedenkturnier ein. Das diesjährige Turnier birgt neben des sportlichen auch ein interessantes kulturelles Programm. Die Vorführung der Doku-Serie "Heroji Vukovara" sowie eine anschließende Party runden das Programm ab.

KWKD-Vorsitzender Mijo Marić stellt mit Kanzlerin Merkel und Staatsministerin Böhmer "Nationalen Aktionsplan Integration" im Kanzleramt vor

KWKD beim 5.Integrationsgipfel vertreten

Anlässlich des 5. Integrationsgipfels am 31.01.2012 im Kanzleramt stellte Kanzlerin Angela Merkel, Staatsministerin Maria Böhmer, Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, Ali Toprak (Alevitische Gemeinde Deutschland e. V.) und der KWKD-Vorsitzende Mijo Maric in einer gemeinsamen Pressekonferenz den „Nationalen Aktionsplans Integration“ vor. Als Konkretisierung und Weiterentwicklung des Nationalen Integrationsplans hat die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode die Erarbeitung des Nationalen Aktionsplans Integration beschlossen. Ziel des Aktionsplans ist es, Integration verbindlicher zu gestalten und die Ergebnisse der Integrationspolitik messbar zu machen. Durch die Vereinbarung von möglichst konkreten und zu überprüfenden Zielen, die Benennung von Indikatoren zur Überprüfung der Zielerreichung und die Festlegung eines Zeitrahmens soll die Grundlage für eine konkrete, überprüfbare und verbindliche Integrationspolitik gelegt werden.

« Zeit Online » (21.11.2012): Jugoslawien-Krieg: "Die Serben waren nun mal der Aggressor"

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Doch kein Kriegsverbrecher? Der kroatische General Gotovina ist vom Haager Tribunal freigesprochen worden. Sein Anwalt sagt nun im Interview: Die Anklage war zu schlecht.

Der Tagesspiegel (17.11.2012): Balkankriege: Ganz Kroatien fühlt sich freigesprochen

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Das UN-Kriegsverbrechertribunal kippt die Urteile gegen die Ex-Generäle Gotovina und Markac. „Wirwerden jetzt für immer glücklicher sein“, sagt der Anwalt Luka Topolnik. „Denn das Urteil zeigt, dasswir kein Verbrecherstaat sind. Es war ein Verteidigungskrieg.“

FAZ Online (16.11.2012): Kriegsverbrechertribunal - Zeit für die Revision

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Nach der Revision im Fall der kroatischen Generäle Gotovina und Markac kann die moralischeGleichsetzung der jugoslawischen Kriegsparteien nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Es ist einhistorisches Urteil.

TAZ (16.11.2012): UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag: Freispruch für kroatischen Ex-General

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Der ehemalige kroatische General Ante Gotovina wurde im vergangenen Jahr wegen Kriegsverbrechenzu 24 Jahren Haft verurteilt. Jetzt sprach ihn das Gericht frei.

FAZ (16.11.2012) - Freispruch in Den Haag - Entlastung und Erleichterung

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Jahrelang stand Kroatien unter dem Verdacht, die nationalistischen Schlacken der Tudjman-Ära nichtrestlos abgelegt zu haben. Diesen Vorwurf ist das Land nun los: Nach dem Freispruch von Gotovinaund Markac jubelt ganz Kroatien.

Der Mythos von der deutschen Schuld am Krieg

Bild: (c) AP (Amel Emric)

Welchen Einfluss hatte die von Bonn betriebene Anerkennungspolitik auf den Zerfall Jugoslawiens und somit auf den Bosnien-Krieg, dem folgenschwersten Krieg in Europa nach dem Ende des 2. Weltkrieges 1945?

Die Wahl des Datums war natürlich eine Steilvorlage für Verschwörungstheoretiker: Der 6. April, jener Tag, an dem die EG 1992 Bosnien-Herzegowina als unabhängigen Staat anerkannte, hatte in Südosteuropa eine gravierende historische Konnotation: Am 6. April 1941 startete Nazi-Deutschland mit seinen schweren Luftangriffen gegen Jugoslawien den Balkanfeldzug.

Viel unsensibler kann man mit historischen Daten nicht umgehen, einerseits. Andererseits wollte man in den europäischen Regierungskanzleien offenbar angesichts der sich zuspitzenden Lage „auf dem Boden“ keine Zeit verlieren. Hatte man gar die Lehren aus Kroatien gezogen und wollte mit der Anerkennung nicht noch einmal so lange warten, bis ein Land in Schutt und Asche lag? Das wäre vermutlich eine nachträgliche Beschönigung, doch mit der Anerkennung Sloweniens und Kroatiens per 15. Jänner waren die Schleusen ohnehin geöffnet, der Weg zu weiteren Anerkennungen vorgezeichnet.

Und das führt zu einem bis heute von einer merkwürdigen Koalition aus serbischen Ultranationalisten und Antiimperialisten gepflegten Mythos: Schuld am Bosnien-Krieg, dem folgenschwersten Krieg in Europa nach 1945, sei die von Deutschland vehement betriebene (und von Österreich unterstützte) Anerkennung Sloweniens und Kroatiens und im Gefolge Bosnien-Herzegowinas gewesen.

 

20. Jahrestag Bosnienkrieg: Die Wahrheit muss ans Licht

Ein bosnisch-serbisches Mädchen 1997 in Prijedor.

Nichts erinnert in Omarska heute an die ermordeten Bosniaken. Rezak Hukanovic will das ändern. Nur knapp überlebte er 1992 das serbische Todeslager Omarska.

Rezak Hukanovic ist eine imposante Gestalt. Sein gefurchtes Gesicht, seine kräftige Figur und die tiefe Stimme verbreiten Autorität. Alle Blicke richten sich auf ihn, wenn er den Raum betritt. Kaum jemand käme auf die Idee, dass er einmal halbverhungert im Todeslager Omarska um sein Leben fürchten musste. Dass er zusammengeschlagen und schwer verletzt die Torturen fast nicht überlebt hätte.
„Zwanzig Jahre ist es nun schon her, als unser aller Leben aus dem Ruder lief“, erinnert er sich. Hukanovic war 1992 Radiojournalist in Prijedor, lebte glücklich mit seiner Frau und den beiden Söhnen zusammen. Doch mit einem Schlag wurde alles anders. Ende April 1992 hatten serbisches Militär und Zivilisten die Macht in Prijedor übernommen, das kaum ein Jahr zuvor demokratisch gewählte Stadtparlament aufgelöst und den Bürgermeister abgesetzt. Zunächst blieb jedoch alles ruhig. Hukanovic durfte allerdings wie alle anderen Muslime und Kroaten nicht mehr arbeiten.

Tanzverbot an Ostern: Kroatische Gemeinde immer noch verärgert

Tradition: Bereits seit Jahrzehnten begehen die kroatischen Katholiken ihre Karfreitagsprozession vom Römerberg aus. Foto: dpa

Vor einem Jahr trafen der Flashmob gegen das Tanzverbot und die kroatische Karfreitagsprozession aufeinander. Die Gläubigen fühlten sich in ihrer Religionsausübung eingeschränkt. Der Vorfall schlug Wellen. Ein Jahr später herrscht immer noch Verbitterung.

 Tomislav Cunovic ist Anwalt und als solcher hat er quasi von Berufs wegen ein positivistisches Verhältnis zu geltendem Recht. „Gesetz ist Gesetz“, ist ein Satz, den der 35-Jährige wie ein Bekenntnis vor sich her trägt. Und wo Gesetze übertreten werden, muss die Justiz einschreiten. Vor einem Jahr war es aus Cunovics Sicht so weit. Am Karfreitag 2011 trafen Tanz-Flashmobber auf dem Frankfurter Römerberg auf eine Prozession der kroatisch-katholischen Gemeinde und störten diese durch Pfiffe und Pöbeleien.

Cunovic ist selbst kroatischer Abstammung und katholisch. Er erstattete Anzeige gegen die vermeintlichen Veranstalter: Die damalige Landtagsabgeordnete der Grünen, Sarah Sorge, und die beiden Vorsitzenden der Grünen Jugend, Ouasima Chami und Benjamin Weiß. „Es gibt ein Gesetz, einen Tatbestand, der passt, und keinen Grund, das Gesetz nicht anzuwenden“, sagt Cunovic. Daran hält er auch ein Jahr nach dem Vorfall fest.